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kitzVenture – Beteiligungskapital.

Was ist Beteiligungskapital?

Beteiligungskapital – im Englischen Private Equity genannt – nennt man Investitionen, mit denen Beteiligungsgesellschaften außerbörslich Anteile an Unternehmen erwerben und sich damit an deren Wert und Erfolg beteiligen. Das können zum Beispiel Familienunternehmen, Konzerntöchter oder kleine Start-ups sein. Anders als Fremdkapital, sprich Darlehn, muss Beteiligungskapital nicht zurückgezahlt werden. Eine Beteiligungsgesellschaft verdient Geld, wenn die Anteile, die erworben wurden, zu einem höheren Preis weiterveräußert werden können, oder wenn das Unternehmen, an dem die Beteiligung besteht, Gewinne erzielt und diese ausschüttet. Letzteres unterstützt und fördert die kitzVenture GmbH.

Wo kommt Beteiligungskapital her?

Weil in den angelsächsischen Sozialsystemen die dortigen Pensionsfonds anlagefinanziert sind (im Gegensatz zu dem umlagefinanzierten deutschen Rentensystem) stammt ein Großteil des Beteiligungskapitals von dort. Pensionsfonds verwalten die eingezahlten Beträge – oft in Milliardenhöhe – und legen Teile davon gewinnbringend auch als Private Equity an. Mit den damit erzielten relativ hohen Renditen wird die Rente von Millionen Arbeitnehmern, beispielsweise in den USA, in England oder Kanada bezahlt. Sie zählen (ebenso wie Banken und Versicherungen) zu den sogenannten institutionellen Investoren, die als Hauptkapitalgeber für Beteiligungsgesellschaften fungieren. Neben solchen anlageorientierten Beteiligungsgesellschaften existieren unternehmerisch tätige Gesellschaften, die Geld aus Familienvermögen oder von Unternehmen anlegen sowie einige mit öffentlichem Auftrag, wie zum Beispiel die Beteiligungsgesellschaften der Bundesländer.

Warum ist Beteiligungskapital gut für die Wirtschaft?

  • Mehr Arbeitsplätze: Die mit Beteiligungskapital gegründeten Start-up-Unternehmen sind Jobmotoren für das deutschsprachige Europa. Im Schnitt 17,6 Arbeitsplätze schafft jedes Start-up laut dem deutschen Start-up Monitor. 50.000 neue Arbeitsplätze entstehen pro Jahr allein in Deutschland. Bis 2020 können allein in Berlin über 100.000 neue Arbeitsplätze durch Start-ups entstehen, schätzt die Unternehmensberatung McKinsey.
  • Mehr Vermögen: Beteiligungskapital schafft Reichtum. Ende 2014 verwalteten Private-Equity-Fonds weltweit ein Vermögen von rund 2,4 Billionen Euro – das ist das Vierfache gegenüber zehn Jahren zuvor.
  • Mehr Innovationen: Start-ups sind mit ihrer Technologie und ihrem Geschäftsmodell hoch innovativ. Nahezu alle Start-up-Gründer (89,6%) bezeichnen ihre Produkte und Dienstleistungen als „Marktneuheit“.
  • Mehr Wachstum: Beteiligungsgesellschaften sorgen dafür, dass notwendiges Kapital und Know-how nach Österreich und Deutschland fließt und tragen somit maßgeblich zur Sicherung des Wachstums und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer und deutscher Unternehmen bei. Sie stärken vor allem viele Mittelständler. Der Beteiligungsmarkt ist in Anbetracht seiner Investitionen vor allem ein Mittelstandsmarkt.

Warum soll ich Unternehmen an eine Beteiligungsgesellschaft verkaufen?

Es gibt im Wesentlichen zwei Gründe, Unternehmensanteile an eine Private-Equity-Gesellschaft zu verkaufen:

  1. Sie wollen sich von Ihrem Unternehmen trennen: Wenn Sie als Firmeneigentümer keinen geeigneten Nachfolger finden, können Sie sich im Rahmen einer Nachfolgeregelung von Ihren Anteilen trennen. Oder Sie verfügen über eine Tochtergesellschaft, die nicht mehr zu Ihrer zukünftigen Gesamtstrategie passt!
  1. Sie brauchen Kapital und/oder Know-how: Wenn Sie Kapital benötigen, um ein Unternehmen zu gründen, zu erweitern oder international expandieren zu lassen, können Sie mit dem zusätzlichen Kapital auch neue Produkte entwickeln, Märkte erschließen oder Wettbewerbsunternehmen akquirieren.

Das Know-how der Beteiligungsgesellschaft und das dort verfügbare Unternehmens- und Experten-Netzwerk sorgen dafür, dass das frische Kapital auch optimal verwendet werden kann. Das Ziel der Beteiligungsgesellschaften dabei: das Unternehmen besser und wettbewerbsfähiger (und damit wertvoller) zu machen.